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Ismailia: Suezkanalgeschichte und Timsah-See

Unterkünfte in Ismailia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ismailia verbindet die Geschichte des Suezkanals mit einem Stadtbild, in dem der Timsah-See, Promenaden und ein altes Viertel eigene Akzente setzen. Die Museen widmen sich der Entstehung des Kanals und zeigen unterschiedliche Sammlungen; am Wasser gehören Landschaft, Angeln und Sport zu den beschriebenen Aktivitäten. So lassen sich in Ismailia Stadtgeschichte, Architektur und Wasserlandschaft als verschiedene Seiten des Reiseziels entdecken.

Kurzfakten zu Ismailia

  • Das Ismailia-Museum wurde 1934 erstmals für die Öffentlichkeit geöffnet.
  • Die Historische Galerie der Suezkanalbehörde zeigt Drucke, Modelle, archäologische Objekte, Fotoalben und Dokumentarfilme.
  • Das Europäische Viertel, auch Al-Afrangi-Viertel genannt, umfasst etwa 370 mehr als 150 Jahre alte Villen.
  • Alle Strände der Stadt Ismailia liegen am Timsah-See.
  • Die Corniche Nr. 6 ist die wichtigste touristische Promenade der Stadt.
  • Am Fischer-See gibt es eine touristische Promenade für Besucher.

Museen zur Geschichte des Suezkanals

Das Ismailia-Museum zählt zu den ältesten Regionalmuseen Ägyptens. Es liegt im Al-Afrangi-Viertel, einem der alten Viertel der Stadt, und wurde 1934 erstmals für die Öffentlichkeit geöffnet. Ein weiterer Ort mit Bezug zur Kanalgeschichte ist das De-Lesseps-Museum: Es ist ein Wahrzeichen Ismailias und dokumentiert die Geschichte des Suezkanals.

Die Historische Galerie der Suezkanalbehörde setzt einen eigenen Schwerpunkt. Ihre Sammlung umfasst historische und künstlerische Drucke, Modelle, archäologische Objekte, Fotoalben und alte Dokumentarfilme über den Suezkanal – von seiner Ausgrabung bis zur Gegenwart. Das Gebäude der Galerie ist im französischen Baustil errichtet und mit roten Dachziegeln verkleidet. In jedem Saal erleichtern visuelle und akustische Systeme, die Bilder in drei Sprachen erläutern, den Besuch insbesondere für blinde Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Die drei Einrichtungen geben unterschiedliche Einblicke: Das Ismailia-Museum steht für die frühe Regionalmuseumsgeschichte, die Historische Galerie verbindet verschiedene Medien und Sammlungsarten, und das De-Lesseps-Museum widmet sich der Geschichte des Suezkanals. Wer sich für die Entwicklung des Kanals interessiert, findet in Ismailia damit mehrere kulturelle Perspektiven auf dasselbe große Thema.

Al-Afrangi und das Europäische Viertel

Das Europäische Viertel, das auch Al-Afrangi-Viertel heißt, ist eine Sehenswürdigkeit Ismailias mit markantem architektonischem Charakter. Etwa 370 Villen sind dort mehr als 150 Jahre alt. Die Zahl ist als ungefähr zu verstehen; sie vermittelt die Größenordnung dieses historischen Viertels, nicht einen exakten Bestand.

Das Viertel überblickt einen Teil des Suezkanals und des Timsah-Sees. Diese Aussicht ergänzt den architektonischen Charakter um einen Landschaftsbezug. Auch die Lage des Ismailia-Museums im Al-Afrangi-Viertel verbindet einen Museumsbesuch thematisch mit einem der alten Stadtteile. Für die Orientierung in Ismailia stehen hier somit Architektur, Museumsgeschichte und der Blick auf die Wasserwege nebeneinander.

Timsah-See, Promenaden und Jachthafen

Der Timsah-See gehört zu den natürlichen Sehenswürdigkeiten Ismailias. Alle Strände der Stadt liegen an diesem See; damit ist das Wasser ein prägender Teil des örtlichen Landschaftsbildes. Die Corniche Nr. 6 ist die wichtigste touristische Promenade der Stadt. Besucher kommen dorthin, um die Landschaft zu genießen, zu angeln und Sport zu treiben.

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Eine weitere touristische Promenade für Besucher gibt es am Fischer-See. Davon zu unterscheiden ist die Jachthafenanlage am Timsah-See: Sie ist ein Zentrum der Suezkanalbehörde zum Empfang und Anlegen touristischer Jachten. Damit stehen in Ismailia verschiedene Wasserbezüge nebeneinander – Promenaden, Strände und eine Anlage mit einer besonderen Funktion für Jachten.

Weitere Perspektiven im Gouvernement Ismailia

Auch das Gouvernement Ismailia bietet historische und saisonale Themen, die über die Beschreibung der Stadt hinausgehen. Bei Tell Rod Iskandar im Gebiet Maskhouta wurde das Grab eines Militärkommandeurs aus der Regierungszeit von König Ramses III. entdeckt. Dort wurden zudem Sammel- und Einzelgräber aus der griechisch-römischen Zeit sowie der Spätzeit gefunden. Dem Tell Rod Iskandar wird außerdem eine militärische Bedeutung beim Schutz der östlichen Grenzen Ägyptens während des Neuen Reiches zugeschrieben; diese Einordnung stammt vom Generalsekretär des Obersten Rates für Altertümer.

Zum Veranstaltungskalender des Gouvernements gehören ein jährlich stattfindendes internationales Folklorefestival mit teilnehmenden Ländern und ihren Volkstänzen sowie ein Kamelrennfestival, an dem Stämme aus ganz Ägypten teilnehmen. Auch das Frühlingsfestival des Gouvernements findet jährlich zu Cham El Nassim statt und zieht Besucher aus ganz Ägypten an. Wenn eines dieser Feste für Ihre Reise wichtig ist, prüfen Sie die Termine für den gewünschten Zeitraum.

Weitere Reiseziele entdecken: Atati, Al Wādī, Kafr Asch-Schaich, Minya, Al Qaşr, El Shorouk City, Taba, Al Karnak.

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FAQ

Was zeigt die Historische Galerie der Suezkanalbehörde?

Zu sehen sind historische und künstlerische Drucke, Modelle, archäologische Objekte, Fotoalben und alte Dokumentarfilme über den Suezkanal. Visuelle und akustische Systeme erläutern die Bilder in drei Sprachen und erleichtern den Besuch insbesondere für blinde Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Was zeichnet das Europäische Viertel aus?

Das Europäische Viertel, auch Al-Afrangi-Viertel genannt, besitzt einen markanten architektonischen Charakter und umfasst etwa 370 Villen, die mehr als 150 Jahre alt sind. Von dort überblickt man einen Teil des Suezkanals und des Timsah-Sees.

Was können Sie an der Corniche Nr. 6 unternehmen?

Die Corniche Nr. 6 ist Ismailias wichtigste touristische Promenade. Besucher kommen dorthin, um die Landschaft zu genießen, zu angeln und Sport zu treiben.