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Luxor entdecken: Tempel, Museen und Souk

Unterkünfte in Luxor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tempelanlagen, Museen und der Souk geben Luxor ein klares kulturelles Profil. Zwischen Karnak und Luxor-Tempel erzählt die Stadt von antiken Festen und Prozessionswegen; in den Museen begegnen Ihnen Mumifizierung, königliche Mumien und Funde aus verschiedenen Epochen. Auch der Markt bringt eine eigene, kulinarische Seite ins Bild.

Luxor Amons Statue am Karnak Tempel Foto: Guillaume Lelarge (GNU-Lizenz)

Kurzfakten zu Luxor

  • Karnak ist ein Tempelkomplex mit den Bezirken von Amun, Mut und Montu sowie dem Tempel von Echnaton für Aton.
  • Die Große Säulenhalle von Karnak umfasst 134 Säulen.
  • Die ältesten Belege für den Luxor-Tempel stammen aus der 18. Dynastie, etwa 1550–1295 v. Chr.
  • Die Große Kolonnade des Luxor-Tempels besteht aus zwei Reihen mit je sieben kolossalen Säulen.
  • Die etwa 2.700 Meter lange Sphinxallee verbindet die Karnak-Tempel im Norden mit dem Luxor-Tempel im Süden.
  • Das Luxor-Museum liegt am Nil neben dem Luxor-Tempel.

Tempel, Prozessionen und die Sphinxallee

Karnak ist kein einzelner Tempel, sondern ein Komplex mit mehreren benannten Bereichen: dem Amun-Bezirk, dem Bezirk der Mut, dem Bezirk des Montu und dem Tempel von Echnaton für den Gott Aton. In der Großen Säulenhalle stehen 134 Säulen. Diese Zahl gibt dem Raum eine besondere Dimension; zugleich zeigt die Gliederung des Komplexes, wie viele unterschiedliche Heiligtümer hier zusammenkommen.

Der Luxor-Tempel liegt im antiken Theben, dem heutigen Luxor. Die ältesten Belege für den Tempel reichen in die 18. Dynastie zurück, ungefähr in den Zeitraum von 1550 bis 1295 v. Chr. Seine Große Kolonnade besteht aus zwei Reihen mit jeweils sieben kolossalen Säulen. Historisch war der Tempel der Hauptschauplatz des Opet-Festes. So verbindet sich die Architektur mit einer konkreten religiösen Festtradition, ohne dass daraus eine Aussage über heutige Veranstaltungen folgt.

Zwischen den Tempelanlagen verläuft die etwa 2.700 Meter lange Sphinxallee. Altägyptische Könige ließen sie zwischen der 18. und 30. Dynastie als Prozessionsweg für religiöse Zeremonien und Feste errichten. Die Verbindung zwischen Karnak im Norden und dem Luxor-Tempel im Süden macht die Allee zu einem eigenen Teil der historischen Stadtlandschaft: Sie ist nicht nur ein Weg zwischen zwei benannten Zielen, sondern auch ein Zeugnis antiker Fest- und Prozessionskultur.

Mumifizierung und Sammlungen im Luxor-Museum

Das Mumifizierungsmuseum befindet sich in Luxor und widmet sich dem Mumifizierungsprozess. Werkzeuge, Gegenstände und Geräte, die dafür verwendet wurden, vermitteln einen umfassenden Einblick in die Praxis. Zu den dort gezeigten Objekten zählen Kanopengefäße, aufwendig verzierte Särge, mumifizierte Überreste, Amulette und Statuen von Gottheiten. Wer sich für die materiellen Einzelheiten der Mumifizierung interessiert, findet hier einen anderen Zugang zur Geschichte als in einer Tempelanlage.

Das Luxor-Museum ergänzt diesen Schwerpunkt mit einer breiten Sammlung seltener Artefakte, die in Luxor entdeckt wurden. Zu den genannten Exponaten gehören eine lebensgroße Statue von Amenophis III., ein Rekonstruktionsversuch des Tempels von Echnaton sowie die Mumien der Pharaonen Ramses I. und Ahmose I. Einige Objekte Tutanchamuns in der Sammlung wurden 1922 im Tal der Könige in Luxor entdeckt. Die beiden Museen setzen somit unterschiedliche Akzente: Das eine erklärt den Prozess der Mumifizierung anhand von Gegenständen, das andere versammelt Objekte aus verschiedenen Bereichen der ägyptischen Geschichte.

Souk, regionale Küche und weitere Kultstätten

Am Ostufer liegt der Luxor-Markt gegenüber dem Luxor-Tempel. Bekannt ist er für Alabaster, Schmuck, traditionelle Stoffe und aromatische Gewürze. Auch Foul sodani gehört zum lokalen kulinarischen Bild: Der oberägyptische Snack besteht aus gerösteten Erdnüssen und wird auf dem Souk von Luxor angeboten. Zusammen mit den Tempeln und Museen zeigt der Markt eine weitere Facette der Stadt, die nicht nur aus antiken Monumenten besteht.

Im übergeordneten Reiseziel Luxor Governorate umfasst das Welterbe Ancient Thebes with its Necropolis die Tempel von Karnak und Luxor am Ostufer des Nils sowie ein großes archäologisches Gebiet am Westufer. Die Stätte wurde 1979 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Diese regionale Einordnung ist vom Stadterlebnis in Luxor zu unterscheiden: Sie schließt weitere Orte und Denkmäler ein, ohne sie zu Merkmalen der Stadt selbst zu machen.

Zu den nahe gelegenen archäologischen Stätten zählt das Tal der Könige am Westufer des Nils. Es ist in ein Osttal und ein Westtal gegliedert und umfasst mehr als sechzig Gräber sowie weitere zwanzig unvollendete Anlagen, die größtenteils nur aus Gruben bestehen. Das Grab Tutanchamuns, KV62, enthielt ungefähr 5.000 Artefakte, darunter Kleidung, Schmuck, Kosmetika, Möbel, Spielzeug, Gefäße, Streitwagen und Waffen. In Deir al-Bahari besitzt der Tempel der Hatschepsut drei Terrassen mit Reliefs, Schreinen für mehrere Gottheiten und zahlreichen Statuen.

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Auch das Ramesseum gehört zum archäologischen Erbe im übergeordneten Luxor Governorate. Der aus Sandstein errichtete Totentempel wurde von König Ramses II. erbaut; seine Wände zeigen die Schlacht von Kadesch. Zum Tempel gehört eine Statue von Ramses II., die mehr als 17 Meter hoch ist und etwa 1.000 Tonnen wiegt. Die Beispiele unterscheiden sich deutlich in ihrer Architektur und Geschichte und geben kulturinteressierten Reisenden mehrere thematische Ansatzpunkte.

Für die Suche nach einem Hotel können diese Schwerpunkte bei der Reiseplanung helfen: Tempelarchitektur, Museumssammlungen und der Souk prägen Luxor selbst; weitere archäologische Themen liegen im übergeordneten Reiseziel Luxor Governorate. So lässt sich zunächst entscheiden, welche Aspekte der Kulturreise im Vordergrund stehen sollen.

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FAQ

Welche Tempel verbindet die Sphinxallee?

Sie verbindet die Karnak-Tempel im Norden mit dem Luxor-Tempel im Süden und ist etwa 2.700 Meter lang.

Was zeigt das Mumifizierungsmuseum?

Es vermittelt anhand von Werkzeugen, Gegenständen und Geräten einen Einblick in die Mumifizierung. Zu den gezeigten Objekten zählen unter anderem Kanopengefäße, verzierte Särge, mumifizierte Überreste, Amulette und Götterstatuen.

Was macht den Luxor-Tempel historisch bedeutsam?

Die ältesten Belege für den Tempel stammen aus der 18. Dynastie. Außerdem war er der Hauptschauplatz des Opet-Festes, und seine Große Kolonnade besteht aus zwei Reihen mit je sieben kolossalen Säulen.